News

Start des neuen Schulmusicals

news-musical.jpgAm 27.September fand das Casting für unser Musical „In 80 Tagen um die Welt“ statt, an dem über 50 Sängerinnen, Tänzerinnen, Musiker/innen und Schauspieler/innen der Jahrgänge 5 bis 12 teilnahmen. Die Schüler/innen mussten vor Jury und Publikum vorsingen, -tanzen oder-spielen.

Mit dabei waren sowohl „alte Hasen“ wie auch neue Talente. Gesucht werden aber noch einige Musiker/innen (Gitarre, Bass, Klavier, Schlagzeug…) sowie ein paar Sänger/innen. Kommt einfach in der Mittagspause im Musikraum vorbei!

Die Proben starten nach den Herbstferien! Aufgeführt wird unser Musical am 1./2.April 2020.

M.Stockschläger, J. Pütz, J. Schniewind, P. Hüttenwirth, U. Brasseler

Verleihung der Zertifikate der Londoner Industrie- und Handelskammer

Im Rahmen des bilingualen Unterrichts wird in Klasse 8 und 10 an der Robert-Schuman-Europaschule das Fach Wirtschaftslehre als bilinguales Sachfach angeboten, in dem grundlegende Kenntnisse und wirtschaftliche Fachbegriffe zweisprachig vermittelt werden.

Als besondere Herausforderung besteht am Ende der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit, eine Abschlussprüfung bei der Londoner Industrie- und Handelskammer (The London Chamber of Industry and Commerce- LCCI) abzulegen. Die Zertifikatsprüfung „English for business“ ist international anerkannt, praxisorientiert und berufsbezogen. Sie wird auch als Zusatzqualifikation von den Inhabern der Betriebe in den Gewerbegebieten in und um Willich geschätzt.

 

news-lcci-2019.jpgDie Schülerinnen und Schüler haben sich unter Leitung ihres Kurslehrers Herrn Nadler im Wirtschaftsunterricht ein halbes Jahr lang mit speziellen Übungsmaterialien intensiv auf diese wichtige Prüfung vorbereitet. Für die Prüfung selbst wurden die Unterlagen aus London geschickt, wohin sie auch wieder zur Korrektur versandt wurden.

Unsere Schülerinnen und Schüler waren in diesem Jahr besonders erfolgreich: Alle 42 Teilnehmer/innen haben die Prüfung bestanden, viele mit dem Zusatz pass withmerit(„mit gutem Erfolg“) und die meisten (22) sogar pass withdistinction(„mit Auszeichnung“).

Wir freuen uns mit den Schüler/innen über diesen tollen Erfolg!

 

gez. R. Nadler

Didaktischer Leiter

Berufsinformationstag 2019

Der stellvertretende Bürgermeister Herr Görtz eröffnete am 18.09.2019 im Forum der Robert-Schuman-Europaschule den Berufsinformationstag 2019 und danach konnten mehr als 1400 Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen aus Willich vom Handwerk bis zum Hochschulstudium über die unterschiedlichsten Berufsfelder beraten lassen. Mehr als 83 Aussteller fanden sich in der Gesamtschule ein und boten kostenlose ihre Expertise den wissenshungrigen Schülerinnen und Schülern an.

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Auf 3 Gebäudeteile der Schule verteilten sich die Aussteller und die Stadt Willich hatte eigens in Kooperation mit der Robert-Schuman-Europaschule eine Smartphone-App entwickelt, mit der die Orientierung in den news-bit-03.jpgAusstellungsflächen erheblich erleichtert wurde.

Dass der Tag reibungslos ablief ist zweifelsohne dem news-bit-04.jpgOrganisationsteam zu verdanken, dem für die Stadt Frau Schleusener und von Seiten der Robert-Schuman-Europaschule die Kolleginnen Frau Mann und Frau Sohl und die Kollegen Herr Dülks und Herr Möltner angehörten.

Am Ende des auch noch sonnigen Tages waren nur zufriedene Gesichter zu sehen – und so gilt die Regel: Nach dem Berufsinformationstag ist vor dem Berufsinformationstag – gerne stellt die RSE auch in 2020 wieder ihre Ressourcen für diesen so wichtigen Orientierungstag zur Verfügung.

Wir lernen gewaltfrei!

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news-gewaltfrei-lernen-01.jpgAn unserer Schule sollen sich alle Schülerinnen und Schüler wohlfühlen, daher ist die Förderung des sozialen Miteinanders ein wichtiger Baustein unseres Konzepts. Das Projekt „Gewaltfrei lernen“  im 6. Jahrgang ist ein bewegungsreiches Trainingskonzept zur Förderung des sozialen Lernens, von Teamwork und Konfliktfähigkeit und zur Vermeidung von Mobbing. Davon  profitieren nicht nur die einzelnen Schülerinnen und Schüler, auch die Klassen- und Schulgemeinschaft wird gefestigt.
Mit großer Begeisterung haben auch in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen an diesem Projekt teilgenommen. Jede Klasse nahm jeweils an drei Schultagen an einem 90-minütigem Training teil, in dem verschiedene Bausteine zur Konfliktbewältigung und zur Förderung der Teamfähigkeit von einem Trainer geschult wurden.  

Verabschiedung der Schulleiterin

Ich bin dann mal weg…

Dieser Satz steht auf der Einladungskarte für die Feier, mit der sich Ute Will-Nieding von der Schulgemeinde verabschieden will. Und ich befürchte, sie meint es ernst, obwohl wir uns die Robert-Schuman-Europaschule ohne Ute nicht so recht vorstellen können und wollen.
img-5318.jpgAber sie hat ja recht! Es gibt ja noch anderes als Schule, und sie freut sich sicherlich auf Familie, Hund, Juist, Borussia und all die Dinge, die durch den Beruf zuweilen etwas zu kurz gekommen sind.
img-5334.jpgAber Ute wird uns fehlen! Sie hat in den Jahren ihres Wirkens an unserer Schule große Verantwortung übernommen, zunächst als stellvertretende Schulleiterin von 2002 bis 2012 und danach als Schulleiterin.
img-5340.jpgDabei war der Anfang dieser sieben Jahre als Schulleiterin alles andere als einfach. Die Schulstruktur in Willich veränderte sich grundlegend. Haupt- und Realschule wurden geschlossen, eine zweite Gesamtschule gegründet, und es war zunächst nicht klar, ob es eine große oder zwei Gesamtschulen bei diesem 2-Säulen-Modell der Willicher Schullandschaft geben sollte. Dass es img-5342.jpgjetzt in zwei Willicher Stadtteilen eine Gesamtschule gibt, ist sicherlich im Rückblick eine gute Entscheidung. Ute hat mit viel Engagement für diesen Weg gekämpft.
Aber weitere große Aufgaben ließen nicht lange auf sich warten. Das Thema Inklusion war in aller Munde und wir als Gesamtschule standen vor der großen Aufgabe, das Recht auf inklusiven Unterricht zu gewährleisten. Auch diese Herausforderung nahm Ute selbstverständlich an und unter ihrer Leitung wurde die Beschulung von Kindern mit Förderbedarf selbst bei personellen Engpässen beispielhaft umgesetzt.
img-5344.jpgAuch der nächsten Aufgabe stellte sie sich mit großem Engagement: der Beschulung von Seiteneinsteigern, d.h. Kindern, die allein oder mit ihren Familien aus unterschiedlichen Gründen geflüchtet waren und in Deutschland Schutz suchten. Auch für diese Kinder schaffte Ute die Voraussetzungen, dass sie hier Deutsch lernen konnten und sukzessive zu einem Schulabschluss geführt wurden.
So ganz nebenbei hat Ute auch die Umstrukturierung unseres Ganztags vorangetrieben und begleitet: Aus Einzelstunden wurden, wenn möglich, Doppelstunden, die Förderung der Kinder wurde nicht „ausgelagert“, sondern im Fachunterricht selbst integriert und es gab eine gemeinsame Mittagspause für die ganze Schule mit einem großartigen Angebot an Lern- und Freizeitmöglichkeiten.
Einer der Höhepunkte während ihrer Zeit als Schulleiterin war sicherlich das Ergebnis der Qualitätsanalyse unserer Schule durch die Bezirksregierung. Es wurde uns offiziell bestätigt, dass es einzigartig war: 24 Mal das Prädikat „Die Qualität ist exzellent, die Ausführung ist beispielhaft und kann als Vorbild für andere genutzt werden.“ und in keinem Bereich ein Defizit.
img-5360.jpgEs würde zu weit führen, alle Erfolge aufzuzählen, die Ute in diesen Jahren als Schulleiterin erzielt hat. Viel wichtiger ist doch, die Ursache für ihr erfolgreiches Handeln herauszustellen. Wie hat sie es geschafft, die Schule nach hektischen Zeiten und bei großen Herausforderungen in ruhiges Fahrwasser zu bringen?
Die Antwort ist einfach, aber in einem großen Betrieb wie Schule nicht selbstverständlich:
Sie hat Vertrauen geschaffen und alle Gruppen zusammengeführt, so dass mit vereinter Kraft diese großen Ziele erreicht werden konnten. Das vertrauensvolle Verhältnis zu den am Schulleben beteiligten Menschen hat die Schule und uns alle stark gemacht.
„Der gute Draht“ zu Schulpflegschaft und Förderverein hat den Weg geebnet zu gemeinsamen Entscheidungen im Sinne und zum Wohl der uns anvertrauten Kinder.
img-5375.jpgAuch zum Schulträger pflegte sie ein vertrauensvolles Verhältnis, wobei sie als verständnisvolle, aber auch zähe Verhandlungspartnerin immer das Wohlergehen „ihrer“ Schule im Blick hatte.
Ihre Tür war immer offen! Jeder war willkommen und konnte Ideen vorbringen und auch Kritik äußern oder Probleme darstellen. Ute nahm die Anliegen ernst und suchte nach einvernehmlichen Lösungen.
Kurzum: Sie hat aus Distanz Nähe gemacht, Nähe zu den Entscheidungsträgern der Stadt, Nähe zu den Schülerinnen und Schülern, Nähe zu den Eltern, aber vor allem Nähe zu ihren Kolleginnen und Kollegen.
Der vertrauensvolle und wertschätzende Umgang miteinander war der Maßstab für dein Handeln, Ute. Du sagst zu Recht über dich, dass du ein Teamplayer bist! Mit dir geht nicht nur eine Schulleiterin, sondern auch ein Mensch, den wir alle sehr vermissen werden.
img-5383.jpgDanke für alles!
Du bist dann mal weg, aber hoffentlich kommst du trotzdem hin und wieder mal vorbei!
R. Nadler

Abiturfeier 2019

76 glücklichen Schülerinnen und Schülern konnte am 5.7. im Rahmen einer feierlichen Zeremonie das Abiturzeugnis überreicht werden. In diesem Jahr gab es besonders viel zu feiern, denn dieser Jahrgang gehört zu den erfolgreichsten in der Geschichte der RSE: 22 SchülerInnen und Schüler erreichten ein 1,-Abitur, davon 9 mit der - auch im Hinblick auf eine Förderung durch Stipendien - besonders beachtlichen Durchschnittsnote von 1,5 und besser. So zogen sich denn auch die Feierlichkeiten, die mit einem wunderbar warmherzigen Gottesdienst in St. Katharina begonnen hatten, auf dem Abiball noch bis tief in die Nacht.
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Abschlussfeier des 10. Jahrgangs

Der diesjährige 10.Jahrgang eröffnete an seinem Abschlusstag das „Europacasino“. Schon zum morgendlichen Gag standen Spiel und Spaß im Mittelpunkt. So mussten die Klassenlehrer*innen musikalisch oder sportlich gegen die ausgelosten Schülermannschaften antreten. Natürlich – und so muss es an einem solchen Tag sein – verloren die Lehrer in der Gesamtwertung gegen die Schülerschaft. Trotzdem gab es für alle Lehrer*innen einen Trostpreis: Urkunden die ihre Leistung als Klassenlehrer*innen hervorhoben.
 
news-abschluss-10-2019.jpgAm Abend kam es dann - nach dem traditionellen Abschlussgottesdienst in St.Katharina - zur großen Abschlussfeier im Forum, das als großes Casino in schillernden Farben glänzte. Große Kronleuchter an den Decken, überdimensionale „Einarmige Banditen“, in denen die Zahlen rotierten, ein lebendiges Roulette, welches Preise vergab – vieles gab es hier zu sehen und zu erleben. Dazu wurde eine kurzweilige Show mit Tanz und viel Live-Musik dargeboten.  Alle – Eltern, Schüler, Lehrer*innen – erlebten einen wunderschönen und eindrucksvollen Abschlussabend.

>>>> Bildergalerie

Massivholzhütten mit Sitzbänken und Tischen

Um das Außengelände unserer Schule schöner und funktionaler zu gestalten, hat sich eine Planungsgruppe mit verschiedenen Gruppen unserer Schulgemeinde zusammengesetzt und beraten. Auch die Schülerinnen und Schüler haben sich engagiert bei der Planung eingebracht und ihre Wünsche und Vorstellungen vorgetragen. Dabei stellte sich als wichtigster Aspekt heraus, dass überdachte Sitzgelegenheiten für die Pausen fehlen. Und gerade Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 wollen in den Pausen gerne zusammensitzen und miteinander reden, Karten spielen usw.

news-huetten-01.jpgDaher hat der Förderverein 10 Massivholzhütten mit Sitzbänken und Tischen bestellt und im Bereich der Abteilung II aufstellen lassen, die für ca. 10 Schülerinnen und Schüler Platz bieten. Die Stadt Willich hat das Projekt auch unterstützt, indem das Vorbereiten und Befestigen der Aufstellflächen übernommen wurden.

news-huetten-02.jpgDiese Hütten werden von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen und sind immer gut besucht. Sie werden mittlerweile nicht nur für die Pausen benutzt, sondern auch für den Unterricht: differenziertes Lernen in Kleingruppen kann nun bei schönem Wetter draußen stattfinden und auch ganze Kurse oder Klassen  haben die Wiese neben dem Mensahof, bei der vier Hütten zusammenstehen, als „grünes Klassenzimmer“ entdeckt.

>>>Artikel der Rheinischen Post

Känguru-Wettbewerb

news-kaenguru-preis.jpgAm diesjährigen Känguru-Wettbewerb am 21.3.2019 haben 83 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 teilgenommen.
Viele haben tolle Ergebnisse erzielt, alle haben eine Urkunde und einen Q-Würfel bekommen, aber einer war besonders erfolgreich:
Maximilian Atzpodin aus der 5D hat einen zweiten Preis bekommen und gehört damit zu den 3 % besten Fünftklässlern aus Deutschland bei diesem Wettbewerb.
Herzlichen Glückwunsch, Maximilian!

Jungliteraten beim Stadtfest in Willich


Kunst im Kern - Literaturkurs kreatives Schreiben trägt Texte vor


Anlässlich der Aktion „Kunst im Kern“ in Willich am 25. Mai gaben fünf SchülerInnen aus dem 12. Jahrgang des Literaturkurses von Herrn Gerlach ihre selbstgeschriebenen Texte zum Besten.
Bei strahlendem Sonnenschein inszenierte Julian Shirazi einen Nachruf auf den Fußball, wie wir ihn vor dem Einsatz des Video-Schiedsrichters kannten, ihn doch nie wieder erleben würden.


Danach stellte Thomas Heinrichs das interessierte Publikum auf dem Kaiserplatz die Frage, was wäre, wenn wir unsterblich wären. Unterstützt durch ein Mikrofon und einem Lautsprecher wurde so das Laufpublikum aufmerksam und lauschte gespannt den jungen Künstlern.


Danach folgte ein Text von Leonie Bandel, welcher genau auf dem Marktplatz entstanden war, welcher an diesem Tag feierlich eingeweiht wurde. Ihre Gruselgeschichte wurde geschrieben, während der Literaturkurs sich im vorherigen Jahr an dem noch alten Markplatz getroffen hatte, um kreative Ideen anhand der vorbeilaufenden Personen zu sammeln.


Moderiert durch Herrn Gerlach wurde der nächste Text vorgestellt. Dieser widmete sich der Frage, was Zeit eigentlich sei. Till Heidfeld ließ die Zuhörer gebannt zappeln, ehe er sie ermutigte, jede Sekunde ihre Chancen zu nutzen.
Eine zweite „Was wäre wenn...?“- Geschichte folgte mit Lars Tissen, welcher sich fragte, was wäre, wenn es Gott wirklich gäbe. Sind die ganzen Naturkatastrophen nur zufällig oder steckt vielleicht mehr dahinter?
Diese philosophische Stimmung wurde komplementiert und abgerundet von Thomas Heinrichs' zweitem Text, welcher einen Text auf einer Meta-Ebene vortrug, indem er über das Schreiben und Lesen von Geschichten philosophierte. Jeder Mensch sei schon allein durch seine Existenz eine eigene Geschichte. Euphorisch animierte Thomas das Publikum, ihre eigenen Geschichten weiter zu schreiben, auch wenn sie vielleicht nur ein einziger hören würde.
All diese Geschichten wurden allerdings von vielen interessierten Zuhörern an diesem Tag gehört und das, obwohl es für die kreativen Schreiber einer ihrer ersten Auftritte vor solch einem Publikum war.


Lars Tissen

 

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Hier ein weiterer Bericht vom Literaturabend in der RSE Willich

 

Literatur - Zwei Kurse für kreative Geister und junge Künstler
Einmal den Gedanken im Unterricht freien Lauf lassen, davon träumt jeder Schüler. Doch für die Schülerinnen der Robert-Schuman-Europaschule ist dieser Traum Wirklichkeit.


Von Karla Schieferbein

Willich. Ein leeres Blatt Papier, eine weiße Leinwand und ein paar wirre Gedanken. Nicht viel mehr brauchen die Literaturkurse des 12. Jahrgangs der Robert-Schuman-Europaschule, um einige kreative Meisterwerke hervorzuzaubern.
Am Dienstag, den 14. Mai, verzauberten die Schülerinnen und Schüler der Willicher Gesamtschule das Publikum des alljährlichen Literaturabends, an dem die Künstler der Literaturkurse des Kreativen Schreibens und des Filmens ihre Leistungen und Werke des vergangenen Schuljahres präsentierten.
Hierbei entstanden ein literarisches Feuerwerk und eine beeindruckende Atmosphäre von der sich alle gerne, in eine andere Welt, mitreißen ließen. Denn das, was die Schülerinnen und Schüler hier geleistet haben, ist ein unvergleichliches Spektakel.
Manche Schülerinnen und Schüler schrieben Texte zum Schulprojekt „Earth Hour“, das am 29 März stattfand und sich mit dem Klimawandel und Themen wie Naturschutz und Nachhaltigkeit beschäftigte. Sie glänzten mit kritischen Fragen, nachdenklichen Kommentaren und traurigen Momenten der Realität.
Andere diskutierten in ihren Texten Fragen, die wir uns alle auch im Alltag immer wieder stellen, wie: „Was wäre wenn, …“, die jeder auf unterschiedlichste und ganz besondere Weise beantwortete.
Doch auch herzliche Texte zum Thema Heimat oder über Träumereien von anderen Welten verzauberten an diesem Abend das Publikum aus Eltern, Lehrern, Schülern, Geschwistern, …
Der Literaturkurs Film und der Projektkurs Film (Jahrgang 13) gestalteten unter kleinen Vorgaben, wie beispielsweise, eine Flasche einzubauen, die unterschiedlichsten und vielseitigsten Meisterstücke. Unter anderem: Einen Selbstmord, ein zauberhaftes Märchen mit einer Wunschflasche und, und, und.
Geschichten, die gegensätzlicher nicht hätten sein können, begeisterten das Publikum mit lustigen Momenten, kreativen Ausführungen und tollen schauspielerischen Leistungen.
Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Anders als in anderen Schulfächern sind hier keinerlei Regeln zu beachten, keine genauen Vorgaben zu befolgen oder gar schematische Abläufe abzuarbeiten. Hier gilt nur einen freien Geist, ein bisschen Kreativität und ein bisschen Herzblut zu besitzen und allem seinen freien Lauf zu lassen. Denn Freiheit und Kreativität machen die besten Werke aus.
Und so finden sich hoffentlich auch in den nächsten Jahren talentierte Nachwuchskünstler, Freigeister und kreative Kritiker, die dem Publikum ein Erlebnis bescheren, dass es nie wieder vergessen wird.

 

Keep on groovin' 2019

Der Saal wird verdunkelt … das Publikum kommt zur Ruhe … letzte Smartphones werden ausgeschaltet … da betreten im Scheinwerferlicht zwei junge Damen die Bühne, die wie professionelle Quizmodertorinnen aussehen: die Schwestern Sarah und Kathrin Opheiden aus der gymnasialen Oberstufe … es wird zwei Stunden dauern, ehe die beiden uns als Publikum mit einem furiosen Abgang aller Mitwirkenden entlassen …
news-kog-2019-70-neu.jpgDie Revue „Keep on groovin‘“ hat in unserer Schule bereits eine Tradition, die man mittlerweile nicht mehr in Jahren, sondern in Jahrzehnten messen muss. Auch in diesem Jahr haben die künstlerischen Inspiratoren, Organisatoren, Motivatoren Ulrike Brasseler, Michael Stockschläger und Jörg Schniewind wieder eine beeindruckende Show auf die Bühne gezaubert.
Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 12. Jahrgang stellten die Bandbreite ihrer Talente unter Beweis: Unterschiedliche Gesangsnummern gingen mal zart unter die Haut, mal heizten sie dem Publikum so richtig ein. Dabei wechselten sich Solodarbietungen am Klavier oder am E-Piano mit Songs ab, die von einer Band begleitet wurden. Nicht nur in news-kog-2019-15-neu.jpgenglischer, sondern auch in deutscher, ja sogar in russischer Sprache wurde gesungen. Verschiedene tänzerische Darbietungen glänzten einerseits durch rhythmische Dynamik, andererseits durch akrobatische Perfektion. Sprechdarbietungen wie ein Poetry-Slam-Beitrag aus dem 12. Jahrgang oder ein selbst verfasster Sketch aus dem 5. Jahrgang wechselten sich ab. Ein pantomimischer Beitrag mit musikalischer Untermalung sorgte für einen besonderen Lacheffekt. Auch Lehrerinnen und Lehrer brachten sich beim Song „Halllujah“ als 'Backgroundsingers' ein und zeigten eine tänzerische Perfomance mit Schwarzlicht, bei der sie auf der abgedunkelten Bühne nur als Strichmännchen zu erkennen waren.
Das Publikum belohnte die jungen Künstler durch immer neue Beifallsstürme, die am Ende in standing ovations mündeten. Angesichts von so viel kreativer Energie, überwältigender Einsatzfreude, künstlerischer wie technischer Professionalität können wir es kaum abwarten, bis wir eine neue Revue erleben dürfen.

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Earth Hour - Traum von einer grüneren Zukunft

Earth Hour an der RSE - Der 12. Jahrgang engagiert sich für eine lebenswerte Zukunft - von Kathrin Opheiden aus dem 12. Jahrgang (Q 1)

 

3…2…1… Licht aus. Ungewöhnlich für eine weiterführende Schule an einem Freitagmorgen um 9:00 Uhr. Doch genau das ist am 29. März in der Robert-Schuman-Europaschule passiert. Plötzlich war es dunkel, und das lag nicht an einem Stromausfall, sondern am Engagement der Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs.


Auch hier an der RSE treten Schülerinnen und Schüler gemeinsam für den Klimaschutz ein, für eine grünere Zukunft. Unsere Generation wurde vor wenigen Monaten durch eine junge Schwedin aufgeweckt, die uns daran erinnert, dass unsere Zukunft nicht existieren wird, wenn sich die Politik und die Wirtschaft nicht bald ändern.


Seitdem gibt es auch hier in Willich viele Kids, denen das Klima am Herzen liegt und die auf verschiedenen Wegen ihren Teil zur Rettung der Erde beitragen. Daher gab es am Freitag die erste Earth Hour unserer Willicher Europaschule:
Die Earth Hour ist eine Aktion, bei der an einem Tag im Jahr für eine Stunde alle Elektrizität abgestellt wird. Die offizielle Earth Hour war dieses Jahr zwar am 30. März zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, aber da haben wir nun mal keinen Unterricht. Allein dieses Jahr haben Millionen Menschen, Städte und Wahrzeichen in 180 Ländern teilgenommen und ihr Licht ausgemacht.


Auf unsere persönliche Earth Hour am Freitag, folgte eine Veranstaltung aller Jahrgänge der gymnasialen Oberstufe in der achten und neunten Stunde. Diese wurde ausschließlich von Schülerinnen und Schülern der frisch gebackenen Gruppe „grüne Schule“ organisiert und sollte ihren Mitschülern den Klimaschutz nah bringen. Sie breiteten die Auslöser und Lösungsansätze der Klimakrise vor dem Publikum aus, redeten über einfache Tipps um das eigene Leben umweltfreundlicher zu machen, und informierten uns über die Problemzonen der Erde.


Einige Beiträge zur Veranstaltung brachte auch der Literaturkurs des 12. Jahrgangs, welcher die Klimakrise in verschiedenen Texten darstellten, wobei mal aus der Perspektive von Aliens und mal aus der Sicht der Krieg führenden Menschen geschrieben wurde.


Zum Ende hin bekamen mehrere Teams die Aufgabe in einem Spiel die Verschmutzung und den CO2-Ausstoß verschiedener Situationen zu schätzen, wobei die extrem hohen Zahlen alle schockten.


Auf diese erste Aktion der Gruppe „grüne Schule“, werden weitere folgen, die unsere Schule Schritt für Schritt in eine umweltfreundlichere Zukunft führen sollen.


Erfolgreiche Teilnahmen bei „Jugend forscht“

Jost Goormann und Julia Kretschmer (aus dem 13. Jahrgang) gewannen mit ihrer Arbeit CO2 zu Methan - vom schädlichen Treibhausgas zum 'erneuerbaren fossilen Brennstoff' im Fachgebiet Chemie einen zweiten Preis.

news-jugend-forscht-02.jpgZusätzlich erhielten die beiden für ihre Arbeit den Sonderpreis für User Centered Design (Preisstifter: CODUCT GmbH) und den Sonderpreis Erneuerbare Energien (Preisstifter: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie). In ihrem Forschungsprojekt zeigten sie experimentell, dass man mit Hilfe geeigneter Katalysatoren aus dem klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid den Brennstoff Methan („Erdgas“) herstellen kann, der dann CO2-neutral verwendet werden kann. Für ihre quantitativen Auswertungen arbeiteten sie mit IR- und NMR-Spektrometern der Universitäten Münster und Düsseldorf.

Noch erfolgreicher waren Zamzam Mohumed und Julian Juergen (auch 13. Jahrgang), sie wurden Regionalsieger im Fachgebiet Chemie mit ihren Forschungen zur Gewinnung eines Kunststoffs aus Lignin und gewannen darüber hinaus einen Sonderpreis der Hochschule Niederrhein.

news-jugend-forscht-01.jpgSie hatten nachweisen können, wie ein Abfallprodukt der Holzindustrie ökologisch sinnvoll genutzt werden kann, indem sie daraus Organosolv-Lignin isolierten und dieses zu einem Polyurethan-Kunststoff umsetzten. Sie starten mit dieser Arbeit nun beim Landeswettbewerb NRW (1.04. – 3.04.) in Leverkusen.

Geschichte hautnah inszeniert: Die Weiße Rose

 

Innerer Monolog von Sophie Scholl - von Lena Hübner (EF)

Mein Name ist Sophie Magdalena Scholl, ich wurde am 09. Mai 1921 in Forchtenberg als Zweitjüngste geboren. Ich habe drei Geschwister. Eigentlich hätte ich vier Geschwister, aber meine ältere Schwester Elisabeth hatte ich nie kennenlernen können. Mein Vater ist Robert Scholl, ehemaliger Bürgermeister von Forchtenberg und meine Mutter heißt Magdalena. Meine Geschwister sind Hans, Werner und Inge. Ich war zusammen mit meinem Bruder Hans Mitglied der Weißen Rose. Ich hätte mich rausreden können, als es zur Verhaftung und zum Verhör kam. Ich hätte mich rausreden können, weil ich eine Frau bin, die von Politik nichts versteht. Mir wurde vorgeworfen, dass ich die Dinge beim Namen nannte und die Bösen die Bösen. Juden, polen und Kriegsgefangene wurden abtransportiert. Deutsche Soldaten, aber auch Soldaten anderer Länder wurden getötet. Hitler kann den Krieg nicht gewinnen, nur verlängern. Wir verteilten Flugblätter von unserer Widerstandgruppe, doch am 18. Februar 1943 ging es schief. Ich war 21 Jahre alt, als ich am 22. Februar, kurz nach 17 Uhr, meine Todesstrafe erhielt. Ich wurde mit einem Fallbeil getötet. Mein Bruder Hans und Christoph Probst wurden drei Minuten nach mir getötet. Doch wie hatte es so weit kommen können?
Wir zogen nach Ulm, als ich zehn Jahre alt war. Meine Geschwister traten nach und nach der Hitlerjugend (HJ) bei. Wir waren begeistert von Hitler und Deutschland, mein Vater dagegen überhaupt nicht, als ich dann auch noch in den Bund Deutscher Mädel (BDM) eintrat. Besonders von Hitlers Rede an die HJ am 04. Dezember 1938 war ganz Deutschland positiv erregt. Immer bei Veranstaltungen sah man die HJ und den BDM im Appell vorbeimarschieren und man wollte dazugehören. Ich war jung und naiv. Wenn ich gewusst hätte, was alles passieren würde … Aber damals war alles perfekt. Wir hatten auch schöne Abende mit Musik, Tanz, Alkohol und natürlich auch mit den Hauptattraktionen, den Jungs! Ich glaube, es war 1937, als ich an einem solcher Abende einen Offizier namens Fritz kennenlernte. Wir tanzten zusammen. Er war sehr charmant. Der BDM wurde uninteressant für mich.
Am 10. November 1937 wurden wir zum ersten Mal verhaftet. Es klingelte an der Tür. Gestapo! Meine Mutter versuchte, alles wegzuräumen, was verboten sein könnte, während mein Vater die Tür öffnete. Die Gestapo durchleuchtete das Haus, nahm alle Kinder mit und ein paar verbotene Bücher. Ich wurde noch am selben Tag freigelassen. Nach acht Tagen wurden Werner und Inge freigelassen. Hans war noch im Gefängnis. Jemand hat sich für ihn eingesetzt und er wurde nach acht Wochen freigelassen. Man nahm uns fest, weil Hans zu einer Clique gehörte, die verbotene Bücher las. Eine Regierung, die Kinder festnahm? Mit Fritz hatte ich nur noch Kontakt durch Briefe. Er war an der Front und kämpfte gegen Russland.
Im Mai mussten alle Mädchen des Ulmer BDM nach Krauchenwies und wurden zum „Volk“ erzogen. Es war eine harte Zeit. Ich fühlte mich sehr eingeengt. Im Frühjahr 1941 war ich endlich frei. Ich zog nach München und begann an der Ludwig-Maximilians-Universität ein Studium der Biologie. Mein Bruder Hans, mit dem ich zusammenwohnte, studierte Medizin. Ich fand zufällig einen Brief einer Widerstandsgruppe, die sich Weiße Rose nannte. Es stand so etwas drin wie: Hitler würde drei Millionen Soldaten opfern, die Wehrmacht bedeute Tod und ist wie eine Vernichtung der Soldaten. Im April 1942 kam ein weiteres Flugblatt in meine Hände. Ich hatte keine Ahnung, wer es verfasst hatte, doch es erhielt meinen größten Respekt. Seit der Eroberung Polens seien 30.000 Juden umgebracht worden. Am Nachmittag erwischte ich Hans und seine Freunde beim Verfassen eines Textes. Ich wusste sofort, dass mein Bruder Hans zur Weißen Rose gehörte. Mir war auch sofort klar, dass ich mitmachen wollte. Mein Bruder zögerte zuerst, jedoch wusste er, dass er mich nicht hätte fernhalten können. Ich verteilte Flugblätter in Augsburg, Ulm, Stuttgart, Frankfurt und auch in Österreich. Dann hielt ein Nazi der schlimmen Sorte, Paul Gieße, eine Rede an meiner Uni. Er hatte wieder getrunken und redete einen totalen Blödsinn: Die Frauen sollten dem Führer Kinder schenken, anstatt in der Uni zu sitzen. Viele junge Frauen wollten den Saal während der Rede verlassen und wurden dann einfach festgenommen. Viele von ihnen wurden wenig später zum Glück wieder freigelassen. In unseren Flugblättern stand nun auch, dass Hitler den Krieg nicht mehr gewinnen, sondern nur noch sinnlos verlängern konnte. „Wir von der Weißen Rose werden euch nicht in Ruhe lassen!“ Hitler war bereit, alle zu opfern. In Stalingrad sind Hunderttausende sinnlos gefallen, mein Fritz hat überlebt!
Aber dann kam es doch noch, dass der Reichsmarschall Hermann Göring eine Rede hielt, dass der Krieg nicht verloren sei. Genau das nahmen wir dann in unsere Flugblätter auf: Den Krieg werden wir verlieren! Wir wurden immer mutiger, aber vielleicht auch immer leichtsinniger! Außer dem Verfassen von Flugblättern malten wir jetzt auch noch Parolen an Hauswände. Unsere nächtlichen Touren löste eine Großfahndung aus, doch davon ließen wir uns nicht aufhalten. Fritz war nun in einem Lazarett. Mein Fritz lebet noch! Ich schrieb ihm einen Brief! Ich wünschte mir eine Zukunft mit ihm nach dem Krieg.
Am 18. Februar 1943 wollten wir in unserer Uni Flugblätter verteilen. Im oberen Stockwerk fiel mir noch ein Stapel Flugblätter auf. Ich weiß nicht, was in mir vorging, aber ich schmiss die Flugblätter aus eine Laune heraus in den Lichthof hinunter. Der Hausmeister erwischte uns und „verhaftete“ uns. Wir hätten fliehen können, doch wir taten es nicht. Im Verhör tat ich so, als hätte ich die Flugblätter nur aus Langeweile heruntergeworfen, aus einer Dummheit heraus. Ich sagte auch, dass ich den Koffer, den ich bei mir hatte, für Wäsche benötigen würde, da ich zu meinem Eltern fahren wollte. Ich leugnete also und tat auf unschuldig. Am Tag meiner Verhaftung hielt Propagandaminister Goebbels eine Rede vor Vertretern der Wehrmacht, die in der Frage „Wollt ihr den totalen Krieg“ gipfelte, die von den Zuhörern frenetisch bejubelt wurde. Er redete weiter für den totalen Sieg. Für mich war das alles verlogen. Am 19. Februar war ich kurz davor, freigelassen zu werden, doch ich wurde zurückgehalten. Sie hatten bei uns zu Hause Papier und Briefmarken gefunden. Keinen Moment zu spät! Da stand ich nun mit einem Fuß wieder in der Freiheit und dann das! Hans hatte ein Geständnis abgelegt. Ich hätte das unschuldige Mädchen spielen können, das von all dem nichts verstand. Aber auch ich legte ein Geständnis ab, so dass Hans und ich alle Schuld auf uns nahmen, um unsere Freunde zu beschützen. Mir wurde eine Anklageschrift vorgelegt.
Am 22. Februar um 13:30 Uhr war der Prozess. Mir wurde Sabotage, Volksverhetzung und Beleidigung des Führers vorgeworfen. Wir wurden zum Tode verurteilt. Uns wurde nur 30 Minuten zeit gegeben, um uns von unseren Eltern verabschieden zu können. Am selben Tag, dem 22. Februar 1943, kurz vor 17 Uhr, wurde ich von einem Fallbeil getötet. Mein Bruder Hans und unser Freund Christoph Probst wurden nur drei Minuten ach mir getötet. Der Henker, Johann Reichhardt, soll später gesagt haben, er habe niemals solch unbeugsame und aufrechte Menschen kurz vor ihrer Hinrichtung erlebt.
„Freiheit! Freiheit!“ – Diese Worte ritzte ich kurz vor meinem Tod  in die Zellenwand.

 

 

 

 

 

Eine Vorlesung über die Widerstandskämpferin Sophie Scholl

Von Karla Schieferbein (Q 1)

Willich. In der Robert-Schuman-Europaschule lauschten die SchülerInnen gespannt der etwas anderen Vorlesung zur Geschichte von Sophie Scholl und ihren Geschwistern.

Am Freitag, den 8. März 2019, wurden die Schülerinnen und Schüler der RSE Willich von dem Regisseur und Schauspieler Sven Post und der Schauspielerin Reinhild Köhncke besucht. Gesponsort von der Halle 22 hielten sie eine durch digitale Medien, wie Bilder, Videos und digitale Ausschnitte aus den verteilten Flugblättern, unterstützte Lesung über die Geschichte der Studentin und Widerstandskämpferin Sophie Scholl und ihren Geschwistern.
Sophie Scholl war die Tochter des Bürgermeisters und wuchs zusammen mit ihren Schwestern, Elisabeth und Inge, und ihren Brüdern, Werner und Hans, zur Zeit des Nationalsozialismus auf.


Am Anfang standen sie und ihr Bruder Hans, wie die meisten ihrer Freunde und Bekannten, gänzlich hinter dem Idealbild der Nationalsozialisten und so schloss sie sich, trotz der Warnungen ihres Vaters, die Dinge genauer zu hinterfragen, dem BDM, dem Bund Deutscher Mädel, an. Der Vater warnte unter anderen davor, dass all die sportlichen Übungen und ideologischen Schulungen letztlich dazu dienten, einen neuen Krieg vorzubereiten.
Für sie war es der Beginn einer neuen Zeit, in der sie sich gegen ihre Eltern durchsetzen und etwas bewegen konnte. Dabei folgten sie dem jugendlichen Motto: „Uns gehört die Zukunft!“
1937 verliebte sich Sophie in den Offizier Fritz von Hartleben.
Am 10. November 1937 kam es im Hause Scholl zu einer Hausdurchsuchung, bei der Sophie und ihre beiden Brüder verhaftet wurden. Auch wenn Sophie nach kurzer Zeit aus der Haft entlassen wurde, war dies doch ein Weckruf für sie: „Eine Regierung, die Kinder einsperrt, nur weil sie alte Lieder sangen und verbotene Bücher lasen, das kann nicht richtig sein!“
Sophie zog sich aus dem BDM zurück, während ihr Bruder Werner und ihr Geliebter Fritz in den Krieg zogen. Sophie konnte kaum mitansehen, wie Menschen durch Menschen in Lebensgefahr gebracht wurden: „Sag nicht es sei für das Vaterland“, schrieb Sophie in einem ihrer Briefe an Fritz.


1939 begann Sophie Scholl in München zu studieren, als sie anonyme Flugblätter der „Weißen Rose“ erreichten. Schon bald erkannte sie, dass Hans Teil der Widerstandsorganisation „Weiße Rose“ war und schloss sich dieser an. Sie verteilten Flugblätter mit antinationalsozialistischen Parolen in Deutschland und Österreich. Die übrigen wurden nachts an ihrer Uni verteilt. Mit der Zeit ließ die Vorsicht der Organisation nach und Sophie und Hans Scholl wurden bei einer Tagesaktion in ihrer Uni beim Verteilen von Flugblättern gestellt. Ein Hausmeister setzte die beiden fest, als sie Flugblätter von einer Balustrade in den Innenhof des Universitätsgebäudes fallen ließen. Die Beweislast war erdrückend und so nahmen die Geschwister Scholl die ganze Schuld auf sich. In einem Schauprozess am 22. Februar 1943, bei dem das Urteil schon im Vorhinein feststand, wurden sie zum Tode durch das Fallbeil verurteilt. Sophie starb im Alter von 21 Jahren. Nach ihrem Tod fand man ihre letzten Worte an der Zellenwand: „Freiheit, Freiheit!“

In der Kommentarrunde äußerten sich die SchülerInnen zur Lesung. Zwei der SchülerInnen äußerten sich folgendermaßen: „Es hat mich sehr bewegt, was Sophie Scholl erreichte und wofür sie gekämpft hat.“ – „Es ist schockierend, sie war kaum älter als wir, als sie getötet wurde.“

Die Lesung selbst erhielt durchweg positive Rückmeldungen, die anschauliche Lesung erweckte in den Augen und Herzen der SchülerInnen echtes Interesse.






Jugendprinzessin Andrea I. (Meyer) und ihr Minister Kai (Jansen)

Von Bianca Treffer, RP online, 18. Februar 2019

news-prinzenpaar-01.jpgDas „Helau“ kommt lautstark und der Applaus von Herzen. Kaum sind die Jugendprinzessin Andrea I. (Meyer) und ihr Minister Kai (Jansen) samt Gefolge in Form der JW Funkengarde Rot-Weiß sowie weiterer Begleitung durch die KG Schlossgeister auf dem Schulhof der Robert-Schuman-Europaschule (RSE) einmarschiert, schlägt ihnen von den Neunt- und Zehntklässlern der Gesamtschule Begeisterung entgegen. Schließlich verbindet sie etwas Besonderes: Im normalen Leben gehört Andrea I. nämlich zur Klasse 9d und Kai zur 10b.

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„Wir haben euch das Schönste mitgebracht, was wir zu bieten haben: Unsere Prinzessin Andrea I. und ihren Minister Kai“, begrüßt Detlef Nicola, der Vorsitzende der KG Schlossgeister 77 Neersen. Das erste dreifache „Helau“ auf die Tollitäten dröhnt über den Schulhof. „Es ist noch nie vorgekommen, dass eine Prinzessin und ein Minister von unserer Schule kommen. Es ist großartig“, freut sich Schulleiterin Ute Will-Nieding, die zur Feier des Besuches in ein rot-weißes Outfit geschlüpft ist.

Die Freude auf der anderen Seite ist nicht minder groß. Detlef Nicola lobt die gute Unterstützung von Seiten der RSE. Freistellungen vom Unterricht, wenn in der närrischen Hochzeit eine Vielzahl von Terminen anstehen, sind kein Problem. Daher gibt es auch einen Orden mit dem aktuellen Motto „Ganz Willich feiert, schunkelt und lacht, denn Andrea I. ist an der Macht“ für die Schulleiterin sowie Markus Gather, den Abteilungsleiter der achten bis zehnten Klassen.

Für Andrea I. und Kai gibt es aber auch eine Überraschung. Melanie Uelsberg und Melanie Doniat, die Klassenlehrerinnen der 9d, haben für die beiden spezielle Orden gebastelt. Aus Papiertellern sind fröhliche Clownsgesichter entstanden, die einen Bart aus kleinen Süßigkeitentüten haben und auf der Rückseite neben vielen Unterschriften der Klassenkameraden das Motto der Session tragen.

Die Klassenkameraden sind indes stolz auf ihre närrischen Mitschüler. „Es ist toll, dass die beiden das machen. Mir persönlich wäre es zu anstrengend mit den vielen Terminen und der Verantwortung, die man in dieser Position trägt“, sagt Ramona. Auf der Bühne, immer im Rampenlicht stehen, das können sich Celina, Lilli und Johanna auch nicht vorstellen. Daher findet sie es großartig, dass Andrea sich das traut. Aber es gibt sogar schon jemand Mutigen für die kommende Session. Die Tollitäten für 2019/20 stehen schon fest, informiert Detlef Nicola.

Wie Lernen gelingen kann.

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Am 20.2.2019 fand um 19.00 Uhr ein Vortrag für Eltern der Klassen 5 bis 7 im Studien-und Arbeitszentrum der Robert-Schuman-Europaschule statt. Das Interesse war groß, denn der Raum war mit 70 Personen gut gefüllt.  
Es ging um das Thema  
„Wie Lernen gelingen kann. Konzentration – Motivation. Wie kann ich mein Kind im Schulalltag unterstützen?“
Folgende Fragestellungen wurden in dem Vortrag behandelt:

  • Wie arbeitet unser Gehirn?
  • Wie schaffen wir eine optimale Konzentrationsbasis?
  • Welche Methoden helfen, Lerninhalte besser speichern und abrufen zu können?
  • Wie steigere ich die Motivation meines Kindes?
    Die Dozentin Frau Alexandra Martinez, die als Lerntherapeutin autogenes Training für Kinder und Jugendliche in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Willich durchführt, konnte den Zuhörern viele Informationen und praktische Lerntipps geben und so dazu beitragen, dass Eltern ihre Kinder bei der Bewältigung schulischer Aufgaben unterstützen können
Die RSE wird für die Medienscoutsarbeit ausgezeichnet

news-medienscouts-02.jpgDie Medienscouts haben in den vergangenen Jahren mit ihrem Engagement in den unterschiedlichsten Projekten wie Filmdreh, Workshops mit jüngeren SchülerInnen und der Ausbildung neuer Medienscouts gezeigt, dass sie unsere Schule bereichern und mit Rat und Tat den Jüngeren beiseite stehen. Dies wurde nun am 1. Februar offiziell bestätigt durch die Verleihung des Medienscouts NRW-Abzeichens durch Herrn Seegers , Medienberater des Kreises Viersen.
news-medienscouts-01.jpg„Das Abzeichen ist eine Auszeichnung für jene Schulen, die Medienscouts-Arbeit erfolgreich in der Schulpraxis umsetzen. Es gilt für ein Schuljahr und wird durch die Landesanstalt für Medien NRW verliehen.“ (https://www.medienscouts-nrw.de/abzeichen/)
Sylvia Alberti und Friederike Hahn

Glückstag der Kultur.Forscher

news-glueck-kulturforscher-03.jpgWenn ich einen Film über den 25.1. drehen würde, kämen darin die Gesichter der glücklichen Kinder vor. Jedes Gesicht sieht auf eine andere Art zufrieden aus. Melissa würde darin zeigen, wie sie zusammen mit Laura ganz  viele Gesichter schminkt und ich würde die Sechstklässler filmen, die alle umarmt haben.                   
Und ich  würde den Schulhof zeigen, so wie ihn Finja beschrieben hat:  „Mich erwartete ein schöner geschmückter, Schulhof mit Musik als ich ankam. Mit Lara und Gina baute ich unseren Wundertüten-  und Wunschstand auf und zündete ganz viele Kerzen an. Und dann ging es auch schon los: Die Schüler kamen und schrieben Wünsche auf die Karten, die wir in den Strauch banden. Dafür bekamen sie eine Wundertüte. Viele öffneten sie mit einem neugierigen, glücklichen Gesicht und freuten sich über Bonbons und einen weisen Spruch. Einer hieß: „Tu etwas Interessantes und interessante Dinge passieren“. Mich machte es glücklich die Kinderwünsche zu lesen, z.B. Ich wünsche allen Gesundheit!“  In dem Film wäre auch gut zu sehen, wie kalt es an dem Morgen war, überall lag Schnee und es war noch dunkel.
Vielleicht würde ich jemanden interviewen: „ Isabel, was war deine beste Idee?“ „Ich habe zuhause in der Familie das Händemassieren geübt. Das war eine gute Idee, denn in 45 Minuten kamen sehr viele unterschiedliche Menschen, deren news-glueck-kulturforscher-02.jpgHände ich massiert habe. Ohne Übung wäre mir das nicht gelungen.“  
Der Film könnte auch darüber berichten, wie der Tag für uns begann: Jan erzählte: „Als ich am Vorabend einschlief, hatte ich keine Lust auf den Glückstag und so war es auch am Morgen, ich wollte gar nicht aufstehen. Und doch hatte ich in der Schule einen schönen Tag, nachdem unser Stand aufgebaut war. Auch Mara begann den Tag besorgt: „Als ich am Freitagmorgen aufwachte, dachte ich an unseren Glückstag,  für den wir viele Wochen etwas vorbereitet hatten. Und dann sah ich nach draußen und sah, dass es glatt war. Ich musste mit dem Fahrrad zur Bushaltestelle und überlegte: „Was wäre, wenn der Bus zu spät käme?“ Aber ich habe fest daran geglaubt, dass ich es schaffen werde zur Schule zu kommen. Trotzdem war ich nervös, als ich aus dem Bus ausstieg. Ich kam in der Schule an und es waren schon unsere beleuchteten Tiere aufgehängt  worden und auch die Musik lief schon, da war dann alle Aufregung weg.“
Unsere Forschungsfrage hieß: „Macht es mich glücklich andere glücklich zu machen?“ Damit sollte sich der Film auch befassen, denn da haben wir sehr unterschiedliches erlebt. „Als ich wieder zuhause war, habe ich meiner Mutter erzählt, dass ich ganz viele Kinder glücklich gemacht habe, indem ich ihnen Zöpfe geflochten habe Noch am Abend, als ich ins Bett gegangen war, dachte ich mir, wie schön es heute gewesen ist,“ sagte Mara. Boglárka denkt ähnlich aber nicht gleich: Ich würde sagen, die Mühe hat sich gelohnt, weil die Rückmeldung auch positiv war. Meine Interviewkinder erzählten, dass sie gerne öfter solche Tage haben würden. Ich persönlich war nicht glücklich, aber ich war trotzdem nicht schlecht gelaunt sondern eigentlich total entspannt. Adrian berichtet:  Es hat mich überrascht, dass keiner  die Leuchttiere kaputt gemacht hat. news-glueck-kulturforscher-01.jpgAber einige Schüler  hatten ziemlich großen Spaß daran die Kerzen auszupusten, die wir dann immer wieder anmachen mussten. Das hat mich geärgert, denn eigentlich wollte ich doch Witze erzählen und mit anderen darüber lachen. Das habe ich aber auch und deswegen war es trotzdem gut.  Melissa war unglücklich, weil sie im Interview hörte, dass die Musik nicht gefallen hat. Dazu sagt Sarah: “Ich finde es nicht gut, dass man eine schlechte Rückmeldung bekommt, wenn man sich Mühe gibt. Das ist nicht schön! Zum Glück habe ich das nicht erlebt. Bei uns haben alle Kinder gelacht und waren zufrieden, was einen selbst freut. Wer findet so was nicht schön?“                                                                                                                           

Dann kann Isabell am Ende sagen: „Ich bin darauf stolz, dass wir so einen erfolgreichen Tag hatten.“      
Janina Sperber , Melissa Bouland, Isabel Klingelhöffer, Mara Greiner, Jan Lutz , Adrian Baumbach, Sarah Nazari, Boglárka Nagy, Finja Arlt, Angelika Schulz für die Kulturforscher Klasse 8

 

Hier eine weitere Schilderung dieses Glück(s)tages durch Gina Kisters, Schülerin des 11. Jahrgangs der gymnasialen Oberstufe (EF)

 

                                                                            Wir machen einander glücklich!


Am Morgen des 25. Januar 2019 , eines noch winterlich dunklen Freitags, gegen 07:45 Uhr, war es nicht wie immer auf dem Schulhof der Klassen fünf bis sieben, irgendetwas war anders. In den Gebüschen waren Lichterketten zu sehen und die Tischtennisplatten waren mit flackernden Teelichtern geschmückt; dazu hallte über den gesamten Schulhof Musik, die eine entspannte Atmosphäre hervorrief.


Die Kinder hatten diesen Tag schon lange mit ihren Kunstlehrerinnen vorbereitet, der Schulhof war toll geschmückt worden mit selbstgebastelten Tierfiguren, die an den Lichterketten hingen.


Die Schüler*innen berichteten, dass dieser Tag das Ziel hatte, andere Menschen und die Welt glücklicher zu machen; dies taten sie, indem sie ihre Mitschüler*innen an mehreren Ständen mit tollen Aktionen überraschten.
Am ersten Stand konnte man sich mit einer Handmassage verwöhnen lassen und hatte gleichzeitig einen entspannten Start in den Tag. Der zweite Stand beruhte auf der Idee, den Baum des Schulhofes mit Wünschen für die Welt zu schmücken: Wenn die Kinder einen Wunsch für die Welt aufgeschrieben hatten, gab es eine süße Belohnung. Insgesamt hingen an dem Baum später 400 Wünsche für die Welt. Am dritten Stand gab es eine Reihe von Kostümen, um in verschiedene Rollen zu schlüpfen; darüber hinaus wurde man auch noch toll geschminkt. Daraufhin wurden am vierten Stand die schönsten Zöpfe geflochten, die Kinder flochten sich gegenseitig ihre tollen Zöpfe. Am fünften Stand wurde Körperkunst gestaltet: Die Schüler*innen haben sich gegenseitig Kunst auf die Arme und Hände "tätowieren" lassen. Am sechsten Stand ging es wiederum um Kunst, diesmal auf Papier: Die Schüler*innen zeichneten japanische Comics, sogenannte "Mangas". Am siebten Stand wurde es bunt, die Schüler*innen konnten nach Herzenslust die großen Steine auf dem Schulhof bunt verzieren. Am achten Stand konnte man kleine Glücksschweinchen selbst herstellen. Am neunten Stand wurde Spiel und Spaß ganz groß geschrieben, die Kinder spielten verschiedene Spiele und am Ende gab es leckere Kekse. Der zehnte Stand regte zu einer kleinen Reise in die Vergangenheit an: Die Schüler*innen konnten ihrer schönsten Erinnerungen aufschreiben und an eine große Plakatwand kleben. Großes Gekicher war am elften Stand zu hören, dort wurden viele lustige Witze erzählt, um den anderen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Kuschelig wurde es am zwölften und letzten Stand, dort wurde ganz viel geknuddelt und man bekam einen Aufkleber mit einem Bären drauf, dort herrschte eine tolle und angenehme Atmosphäre.

Alles in allem haben die Schüler diesen tollen Tag vorbereitet, um sich und ihre Mitmenschen glücklich zu machen. Das haben sie definitiv geschafft, indem sie die Kinder mit Handmassagen verwöhnt haben oder mit ihnen Spiele gespielt haben oder ihnen tolle Frisuren gezaubert haben. Meiner Meinung nach haben die Kinder tolle Arbeit geleistet und damit ihr Ziel, sich und die Welt glücklicher zu machen, mehr als erreicht.




 

Unser Frankreichaustausch 2018!!

Am 10.12.18 saßen wir um 14:20 Uhr aufgeregt im Bistro und fieberten der Ankunft der Franzosen entgegen.
news-frankreichaustausch-12-18-01.jpgGegen 15:30 Uhr kamen die Franzosen endlich an und wir begrüßten sie mit einem riesigen Willkommensplakat! Im Bistro fanden dann erste Unterhaltungen statt.
Am nächsten Tag ging unser tolles Programm auch schon los! Wir sind nach Grefrath zum Eislaufen gefahren, wo einige zum ersten Mal Eis liefen und wir eifrig übten. Am Mittwoch besuchten wir die Ausstellung „Der Berg ruft“ im Gasometer in Oberhausen und anschließend ging es zum Shoppen und Stöbern in das Centro, wo einige fündig wurden.
Am 4. Tag sind wir in die Trampolinhalle „Jump Galaxy“ gefahren und durften dort 90 Minuten springen und Spaß haben, wo news-frankreichaustausch-12-18-02.jpgsich viele ausgepowert haben. Danach ging es in die Innenstadt von Düsseldorf, dort hatten wir eine aufregende Fotorallye gemeinsam mit unseren Austauschpartnern. Es sind viele Fotos richtig toll und kreativ geworden!
Am letzten Programmtag ging es in die Schule. Nach einer Doppelstunde Sport, durften wir unsere kreativen sowie musikalischen Talente zeigen. Die letzten beiden Stunden haben wir eine Internetrecherche zu Weihnachten gemacht, um die Unterschiede der beiden Weihnachtstraditionen kennenzulernen.

Das Wochenende wurde von den Gastfamilien frei gestaltet. Es wurden z. B. Weihnachtsmärkte, Familie oder Tanzaufführungen besucht.

Am Montag brach leider der letzte Morgen mit unseren Austauschschülern an. So mussten wir uns schon wieder von ihnen verabschieden. Umso mehr freuen wir uns auf ein Wiedersehen im Mai, bis zu dem wir jetzt schon die Tage zählen…

Finja Arlt (8A)

Neujahrsempfang - vielfältiges Programm begeistert das Publikum

Nach unzähligen Regentagen endlich wieder Kaiserwetter: Tiefblau präsentierte sich der Willicher Winterhimmel am dritten Sonntag dieses jungen Jahres. Bessere Voraussetzungen konnte man sich kaum wünschen für unseren Neujahrsempfang, der viele Menschen aus dem Umfeld unserer Schule zusammenführte. Nina Kunz aus dem 13. Jahrgang der gymnasialen Oberstufe führte souverän und professionell durch das Programm. Nach einer Begrüßungsansprache unserer Schulleiterin, Frau Will-Nieding, wechselten Redebeiträge des schulfachlichen Dezernenten, Herrn Petrasch, des Bürgermeisters der Stadt Willich, Herrn Heyes, und des Vorsitzenden des Schulausschusses, Herrn Praetor, mit musikalischen und literarischen Beiträgen von Schüler*innen und Lehrer*innen. An Jazz und Blues orientierte "Salonmusik" einer Band unserer Mathematik- und Musiklehrerin Frau Feldhusen brachte das Publikum ebenso in Schwingungen wie moderne Songs, u.a. von Ed Sheeran, interpretiert von Ekatharina Rudneva und Herrn Schniewind, Englisch- und Sportlehrer. Nicht zu vergessen die vorgetragenen Lieder des Lehrer*innenchores unter der Führung  unseres Orga-Leiters Herrn Roßkothen. Julia Kretschmer, 13. Jahrgang, trug einige Passagen aus ihrem Beitrag zum Essay-Wettbewerb der Berkenkamp-Stiftung vor, in dem einem jungen Erwachsenen in einer persönlichen Krise mithilfe der Uminterpretation eines Märchenendes durch seine kleine Schwester ein Ausweg aufgezeigt wurde. news-neujahrsempfang-03.jpgKatharina Opheiden, Leonie Bandel, Julian A. Shirazi und Deniz Birgels, allesamt aus dem Literaturkurs "Kreatives Schreiben" von Herrn Gerlach, unterhielten uns durch lustige Texte, ließen uns ein wenig Grusel empfinden oder brachten uns durch ernstere Texte zum Nachdenken, z.B. über Sein und Schein, mein wahres Ich oder mein Smartphone-Ich oder etwa über die Rolle der Faulheit in der Menschheitsgeschichte. Wir hoffen, dass die Anwesenden getreu den Worten der Moderatorin Nina Kunz den ein oder anderen anregenden Gedanken mit nach Hause nehmen konnten.

 

Für diejenigen, die am Sonntag nicht dabei sein durften, und diejenigen, die auf den Mittelteil von Julia Kretschmers Essay gespannt sind, haben wir einen >>>>Link zum vollständigen Essay eingerichtet.

 

 

 

 

Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs

news-vorlesewettbewerb-03.jpgOcéane, Leo, Jona, Silas und Stella – so heißen unsere diesjährigen Klassensieger der klasseninternen Vorlesewettbewerbe der Robert-Schuman-Europaschule. Die fünf stellten sich deshalb am 04.12.2018 mutig der Herausforderung, zum Schulsieger gekürt zu werden. Sie präsentierten ihre Lesekünste der Jury, bestehend aus den Deutschlehrerinnen des 6. Jahrgangs und der Vorjahressiegerin Nele Olbertz, sowie dem neugierigen Publikum.
Neben der Textauswahl, welche erwartungsgemäß ein buntes Potpourri moderner Kinderliteratur beinhaltete, wurde die Lesetechnik sowie die Interpretation der Textstelle bewertet.
Die Entscheidung fiel der Jury bei all den talentierten VorleserInnen schwer, da alle Kandidaten und Kandidatinnen mit ihrem Können news-vorlesewettbewerb-04.jpgüberzeugen konnten. Behaupten konnte sich jedoch aus der Klasse 6e Stella Bertges. Sie beeindruckte im Besonderem mit ihrer ausgefeilten Lesetechnik sowie der lebendigen Interpretation ihres Textes. Sie las eine spannende Textstelle aus „Chroniken der Unterwelt“ von Cassandra Clare vor und überzeugte die Jury ebenso mit dem fehlerfreien Vorlesen des Fremdtextes.
Stella Bertges ist somit die diesjährige Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbes der Robert-Schuman-Europaschule und wird unsere Schule beim Regionalentscheid des Kreises Viersen vertreten.

Wir wünschen viel Erfolg!

Weihnachtsstimmung im Forum der Schule

news-weihnachtskonzert-03.jpgZum zweiten Mal fand das Weihnachtskonzert an der Robert-Schuman-Europaschule statt. Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen, und Gäste von außerhalb brachten mit ihren musikalischen Beiträgen die Besucher des Konzertes in vorweihnachtliche Stimmung. Bei den dargebotenen Beiträge handelte es sich um instrumental und vokal vorgetragene Stücke. Im Mittelpunkt des Programms präsentierte sich der LehrerInnenchor der Schule mit unter anderem einem höchst anspruchsvollen Stück von Bach. Doris Feldhusen, die in Kooperation mit der Willicher Musikschule dalsegno den Abend koordinierte, war dementsprechend zufrieden. In diesem Jahr war es auch die besondere Dekoration des Raumes, die den Abend abrundete. Die Schule dankt allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.
Christoph Schell

Neue SporthelferInnen an der RSE

news-sporthelfer-04.jpgWieder haben engagierte Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 ihre Ausbildung alsnews-sporthelfer-05.jpg Sporthelferinnen und Sporthelfer absolviert. Dieses Mal sind es zwanzig Schülerinnen und Schüler, die die Schule in Bewegung halten wollen!
Im Rahmen der Projektwoche und nach dem Unterricht werden diese Schülerinnen und Schüler von speziell qualifizierten Lehrkräften auf ihren Einsatz vorbereitet. Sie lernen, wie man eine Sportstunde aufbaut, wie man vor einer Gruppe steht und Spiele anleitet, aber auch wie man sich in einem Notfall verhält, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen ergriffen werden müssen und welche Pflichten ein Sporthelfer hat.
Nun werden sie sich ehrenamtlich vor allem in der Schule engagieren und in der Mittagspause eigene Sportangebote anbieten.  
Sporthelferinnen und Sporthelfer sind aus dem Alltag der Robert-Schuman-Europaschule nicht mehr wegzudenken!

Einmal im Leben ein Fußballprofi sein

news-fussball-01.jpgDass man in der Region um Mönchengladbach herum junge Fußballer nicht überzeugen muss, Fans des BVB zu werden, ist klar. Umso mehr hatten Schüler der RSE einen Tag lang das große Privileg, mit 2 Ex-Profis der Borussen - Marcel Witeczek und Michael Klinkert - ein Stück Profiluft zu riechen. Die beiden haben einen Tag lang mit der Schülergruppe gearbeitet - auf dem Programm stand neben Regelkunde, tecchnischen und taktischen Elementen auch ein Wettbewerb, wer news-fussball-02.jpgden härtesten 7 Meter schiesst! Unter Unterstützung durch die AOK-Rheinland wurde die Veranstaltung schulicherseits durch den Fachkonferenzvorsitzenden Sport Herrn Tobias Gensler koordiniert. Alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß und man konnte sich nicht des Eindrucks verwehren, dass die Bereitschaft, sich an diesem Tag zu quälen, bei den Schülern sehr hoch war. Auch die Schulleiterin Frau Will-Nieding, die die Gäste begrüßte, konnte nicht hinterm Berg halten, dass sie Borussen-Fan ist und mit einer Dauerkarte so gut wie jedes Heimspiel im Stadion verfolgt.

Enthüllung des Abisteins

 

 

Im Wandel – „Darstellen und Gestalten“ - Abend 2018

news-dug-abend-2018-01.jpgAm Mittwoch, 21.11.18 fand das zwölfte Abendprogramm des Faches „Darstellen und Gestalten“ unter dem Motto „Im Wandel“ statt, bei dem etwa 190 SchülerInnen der Klassen 6 bis 10 die Ergebnisse ihres Unterrichts präsentierten.  
Gezeigt wurde ein sehr gemischtes Programm aus Theaterszenen, Maskenspiel, Tanz, Schattenspiel, selbstgeschriebenen Texten und Bewegungstheater.  
Innerhalb ihres Bewegungstheaters ließen die Schüler und Schülerinnen des 6.Jahrgangs, die erst seit wenigen Wochen Unterricht in diesem Fach haben, Schaufensterpuppen zum Leben erwachen.
Im Schattenspiel der Siebtklässler wurde gezeigt, dass die Wahrnehmung eines Gegenstandes unter anderem abhängig ist von der Zeit, in der man lebt, von  sozio-kulturellen Voraussetzungen und individuellen Lebensweisen.  
news-dug-abend-2018-03.jpgDer 8er-Kurs hatte phantasievolle Masken zum Thema „Phantasietiere“ erstellt und präsentierte diese szenisch in einem Märchen, in dem eine Hexe einige Kinder bei einer Nachtwanderung in Tiere verwandelte.
Was wünschen wir uns? Welche Stimmung haben wir? Verstehen wir uns? Wie finden wir eigentlich unsere Eltern? - Der 9. Jahrgang suchte  in selbst geschriebenen Dialogen die Antworten zum Thema „Nichts bleibt wie es ist.“
Die Zehntklässler entdeckten gemeinsam Lieder und Gedanken zur Kindheit, gingen  weiter in der Zeit und tauchten in die Welt von Musik und Tanz der heutigen Jugend ein.   
Die intensive Probearbeit und das Lampenfieber aller Teilnehmer wurden durch den riesigen Applaus der rund 400 Zuschauer belohnt und alle waren begeistert von dem abwechslungsreichen Programm und besonders die wunderbaren Moderatorinnen Rithika, Vivian und Ekaterina sorgten mit ihren witzigen Überleitungen für gute Stimmung.  
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Übergabe der Zogoré-Spenden

zogore-spende-18.jpg

Wie in den vergangenen Jahren hat sich die gesamte Schulgemeinde beim 16. Zogoré-Lauf am 22.06.18 für unsere Partnerschule in Zogoré (Burkina Faso) engagiert. Die gesammelten Spenden wurden am 09.11.2018 symbolisch dem Vorsitzenden des Fördervereins Willich-Zogoré e.V., Herrn Hans Grips, durch die Schulleiterin Frau Will übergeben. Dabei wurde sie von Herrn Asdonk, der die Schulpartnerschaft mit Zogoré koordiniert und den Klassensprechern der Klassen 6B, 6C und 6D unterstützt, die die besten Spendenergebnisse gesammelt hatten. Insgesamt konnte die stolze Summe von
13.431,50 €
übergeben werden.

Mit den bisherigen Spenden konnte viel in Zogoré erreicht werden:
Trotz der großen Armut, in der die meisten Familien noch immer leben müssen, besteht nun für viele Familien die Möglichkeit, ihre Kinder auf die in der Mitte des Ortes entstandene Sekundarschule lycée de Zogoré zu schicken, die für einige sogar bis zum Abitur führt. In dieser Zeit wurden u.a. neue Klassenräume gebaut, zwei Schulküchen, ein Speiseraum und Lehrerwohnungen errichtet, Schulgartenprojekte und Sportanlagen gefördert und jedem Schüler an jedem Schultag ein deutlich verbilligtes Mittagessen geboten. Auf diese Weise werden immer mehr Kinder und Jugendlichen neue Zukunftschancen ermöglicht.

Einladung zum Weihnachtskonzert

Zum wiederholten Mal lädt die Robert-Schuman-Europaschule zu einem  Weihnachtskonzert ein. Im Rahmen eines festlich gestalteten Programms wird gesungen und musiziert. Der LehrerInnenchor der Schule ist für seine wunderbaren Darbietungen bekannt, diesmal begleitet von der Profi-Pianistin Evgeniya Smirnova, die neben der Begleitung auch ein Solostück präsentieren wird.

Die KollegInnen der Fachkonferenz Musik werden für dieses Konzert mit SchülerInnen verschiedene Darbietungen erarbeiten. Ebenso werden in Zusammenarbeit mit der Musikschule in Willich einige Schüler unserer Schule stimmungsvolle Beiträge leisten.
Frau Feldhuisen, die die Gesamtkoordination des Abends übernimmt, ist sich sicher: "Es wird ein sehr schöner Abend, an dem Auge, Ohr und auch der Gaumen sich an der Weihnachtszeit erfreuen können". Alle Interessierten sind hiermit herzlichst eingeladen.
Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr (Einlass 19.15 Uhr) im Forum der Robert-Schuman-Gesamtschule. Der Eintritt ist frei.

Das neue Schulhof-Konzept.

schulkomplex.jpgEs ist klar, dass es für eine Schule nicht reicht, ein Schulprogramm zu entwickeln. Ein wesentlicher Teil für den Erfolg der Erziehungs- und Bildungsarbeit besteht darin, die Gebäudestruktur architektonisch mit dem pädagogischen System in Einklang zu bringen.

 

Nach der Qualitätsanalyse im Jahr 2017 hat sich die RSE mit der Gebäudestruktur der Schule intensiv beschäftigt und erhebliche Defizite in der Gestaltung der Schulhöfe, insbesondere rund um die Abteilung I mit dem Haus der Kinder festgestellt. Aus diesem Grund wurde eine Arbeitsgruppe bestehend aus Schülern, Eltern, Lehrern und Mitgliedern der Schulleitung eingerichtet, die sich mit der Situation der Schulhöfe beschäftigt und alternative Ideen für die Gestaltung entwickelt hat.

 

Das Ergebnis dieser Arbeitsgruppe wurde am 28.06.2018 von VertreterInnen der Arbeitsgruppe einer städtischen Kommission vorgestellt. Nach einer gemeinsamen Begehung, in der die Ideen abgeglichen und auf Machbarkeit hin überprüft wurden, ist ein Gesamtkonzept entstanden, wie eine Gestaltung der Schulhöfe in einem Endstadium aussehen könnte. So wird in den nächsten vier Jahren Schritt für Schritt das Außengelände neu gestaltet.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie hier. >>>> Schulhofkonzept

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