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Autofreie Siedlung in Willich? Engagierte Debatte um ein mögliches Zukunftsprojekt

Im letzten Jahr schafften wir es gleich bei der ersten Teilnahme bis in das Finale in den Düsseldorfer Landtag! Wie wird es in diesem Jahr aussehen? Wovon die Rede ist? Vom Debatten-Wettbewerb #mitreden der Düsseldorfer Tageszeitung „Rheinische Post“ in Zusammenarbeit mit dem Chemieunternehmen Evonik.
Das Thema, das immer einen lokalpolitischen Bezug haben soll, lautete in diesem Jahr: „Soll das von der Stadt Willich vorgesehene Neubaugebiet hinter der Schule als autofreie Siedlung geplant werden?“ Zwei Teams traten gegeneinander an, oder sollte man besser sagen diskutierten miteinander: Denn es ging um eine von Argumenten und gegenseitigem Respekt geprägte Debatte und nicht um das Niederbrüllen und Beleidigen, wie es in vielen Social-Media-Formaten mittlerweile praktiziert wird.
Die beiden Teams aus der Q2 stehen kurz vorm Abitur: Jannis Schommer und Mara Vandrey sind für die autofreie Siedlung, Philip Drewa und Jona Puls lehnen diesen Vorschlag ab.
In seiner Einführung betonte unser Bürgermeister Christian Pakusch, wie polarisierend das Thema sei: Viele Willicher hätten ihn für verrückt erklärt, als er bereits vor Jahren einen solchen Vorschlag gemacht habe. Mit den Worten „Die stärkste Waffe in der Demokratie ist das Wort, die Debatte, das Zulassen unterschiedlicher Meinungen.“ unterstrich Herr Pakusch die Wichtigkeit solcher Debattenformate – gerade für Heranwachsende.
Der Ablauf war streng geregelt: Eingangsstatements und Schlussstatements von je zwei Minuten umrahmten die eigentliche Debatte von 20 Minuten. Es ging leidenschaftlich hin und her. Themenschwerpunkte waren die Kosten, die Freiwilligkeit des Projektes, die Folgen einer eingeschränkten Mobilität und Auswirkungen auf die Umwelt und das soziale Zusammenleben in einer solchen Siedlung. Den kritischen Nachfragen der ablehnenden Seite versuchten die beiden Befürworter*innen durch kluge Argumente den Wind aus den Segeln zu nehmen. Am Ende kam man fast zu einem Kompromiss, indem beide Seiten den Reiz des Projektes anerkannten, aber im Tempo oder in der Reihenfolge der Umsetzung einzelner Schritte unterschiedlicher Meinung waren.
Auf jeden Fall bringt die Debatte uns zum Nachdenken über die Gestaltung von Wohnraum in einer Mittelstadt wie Willich. So schlossen die Anhänger der autofreien Siedlung auch mit einem Zitat des dänischen Architekten Jan Gehl, der einmal sagte, dass Städte für Menschen und nicht für Autos da sein sollten.
Björn Gerlach

Debattenwettbewerb

So geht es jetzt weiter:
Im nächsten Schritt wird die Jury, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rheinischen Post sowie von Evonik Industries, die heutigen Debatten auswerten und das Schulsieger-Team der RSE bestimmen. Dieses Team vertritt unsere Schule anschließend in der weiteren Wettbewerbsphase.
Anschließend werden alle Ergebnisse der Vorrunden der acht teilnehmenden Schulen zusammengeführt. Die vier punktbesten Teams qualifizieren sich für den „#mitreden-Tag“, der im März 2026 im Düsseldorfer Landtag stattfindet. Dort treten die Teams zunächst in zwei Halbfinal-Debatten gegeneinander an. Die Gewinner ziehen in das Finalduell ein, in dem der Gesamtsieger des Wettbewerbs ermittelt wird. Die Themen für die Halbfinals werden den qualifizierten Teams im Januar 2026 bekannt gegeben.