Auslandspraktikum in Linselles
Eine ganz besondere Herausforderung und eine lohnende Erfahrung
Im Juni ist es uns zum dritten Mal gelungen, einigen SchülerInnen der Französischkurse des 9. Jahrgangs ein einwöchiges Praktikum in unserer Partnerstadt Linselles zu vermitteln. Die französische Kollegin, mit welcher wir nun schon seit 10 Jahren den jährlichen Austausch durchführen, hat sich für Lukas, Julia und Viktoria auf die Suche gemacht und ist bei verschiedenen Betrieben fündig geworden. Damit war die Möglichkeit für eine spannende und sicherlich auch herausfordernde Erfahrung geschaffen. Alle drei PraktikantInnen haben sich äußerst engagiert gezeigt und wurden von den Mitarbeitern sehr geschätzt.
Lest hier, was sie selbst von der Woche in einem französischen Betreibe berichten:
Praktikumsberichte von Viktoria, Lukas und Julia
Viktoria, 9c
Ich habe mein Praktikum in einer Kita in Frankreich gemacht. Dort habe ich die Erzieherinnen unterstützt und viel Zeit mit den kleinen Kindern verbracht. Ich habe mit den Kindern gespielt, ihnen beim Basteln geholfen, vorgelesen und sie beim Essen oder Anziehen begleitet. Außerdem konnte ich den Alltag in einer französischen Kita kennenlernen. Am meisten hat mir gefallen, dass die Kinder so fröhlich waren und ich jeden Tag etwas Neues erlebt habe. Es war auch spannend, mein Französisch im Alltag anzuwenden. Manchmal war es anstrengend, weil die Kinder viel Aufmerksamkeit brauchten und ich den ganzen Tag auf den Beinen war. Am Anfang war es auch etwas schwierig, alles auf Französisch zu verstehen. Ich wollte das Praktikum machen, weil ich gerne mit Kindern arbeite und wissen wollte, wie eine Kita in Frankreich funktioniert. Außerdem wollte ich mein Französisch verbessern. Ich habe gelernt, geduldiger zu sein, Verantwortung zu übernehmen und besser auf Französisch zu kommunizieren. Das Praktikum hat sich auf jeden Fall gelohnt, weil ich viele neue Erfahrungen gesammelt habe und viel dazugelernt habe.
Lukas, 9c
Ich habe mein Praktikum eine Woche lang in Frankreich gemacht. Am Montag, Dienstag und Freitag war ich in der Mensa eines Collège tätig. Mein Arbeitstag begann dort um 8.00 Uhr und endete gegen 14.00 Uhr. Am Mittwoch und Donnerstag war ich in einer anderen Mensa tätig, die zu einem Kindergarten gehörte. Dort habe ich von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr gearbeitet. Ich habe mich für dieses Praktikum entschieden, weil ich einmal ausprobieren wollte, wie die Arbeit in einem Restaurant- oder Mensabetrieb abläuft. Außerdem wollte ich mein Französisch im Alltag anwenden und mit den Menschen vor Ort sprechen. Zu meinen Aufgaben gehörten das
Vorbereiten und Anrichten von Speisen sowie das Abfüllen von Lebensmitteln. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Zubereitung eines Kuchens mit Creme, Pfirsichen und Schokosoße. Teilweise durfte ich selbstständig arbeiten, manchmal aber auch zusammen mit meinem Chef Cédric. Die größte Herausforderung war die Kommunikation, da ich erst seit einem Jahr Französisch lerne. Trotzdem waren alle Mitarbeiter sehr freundlich und haben sich mit mir unterhalten. Dadurch konnte ich meine Sprachkenntnisse verbessern und einen guten Einblick in den Arbeitsalltag bekommen. Insgesamt war das Praktikum eine interessante Erfahrung. Auch wenn ich mir diesen Beruf später eher nicht vorstellen kann und mir morgens manchmal die Motivation gefehlt hat, hat sich das Praktikum gelohnt. Ich habe viele neue Eindrücke gesammelt und konnte den Berufsalltag in einer Mensa kennenlernen.
Julia, 9a
Ich habe mein Praktikum eine Woche lang in einem Blumengeschäft in Frankreich gemacht. Dort durfte ich beim Binden von Blumensträußen helfen, Blumen pflegen und Kunden bedienen. Besonders schön fand ich die freundliche Atmosphäre und dass ich mein Französisch gut anwenden konnte. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt und einen guten Einblick in den Beruf bekommen. Insgesamt hat sich das Praktikum auf jeden Fall gelohnt.
