Deine Stadt, meine Sicht – Kooperationsfahrt nach Potsdam
Seit Sonntag sind 8 Schüler:innen unserer Q2 gemeinsam mit Lehrerin Pia Hüttenwirth in Potsdam – und setzen damit um, worum es in diesem Projekt im Kern geht: die eigene Stadt durch fremde Augen sehen.
Ausgezeichnetes Konzept
Möglich gemacht hat diese Fahrt ein besonderer Erfolg: Mit dem Konzept zum Projekt „Deine Stadt, meine Sicht / Meine Stadt, deine Sicht“ hat unser Schulverbund den 2. Platz beim Kultur.Forscher!-Preis 2025 gewonnen. Das Preisgeld von 2.000 Euro wurde auf die drei beteiligten Schulen aufgeteilt, um die gegenseitigen Besuche zu ermöglichen. Zusätzlich hat der Förderverein der RSE die Fahrt mit einem kleinen Zuschuss unterstützt.
Drei Schulen, eine Stadt, viele Perspektiven
Am gestrigen Nachmittag trafen sich Schüler:innen von drei Schulen zur gemeinsamen Stadterkundung: unsere Q2-Gruppe, Schüler:innen der Hulda Pankok Gesamtschule Düsseldorf (Lehrerin: Fatema Nawaz) und ihre Gastgeber von der Voltaire Schule Potsdam (Lehrerin: Yara Schäl). Gemeinsam erkundeten sie die Stadt und fotografierten – jede Gruppe mit ihrem eigenen Blick auf Potsdam.
Heute: Werke im Austausch
Heute geht es in die Voltaire Schule, wo die drei Gruppen sich gegenseitig ihre fotografischen Arbeiten zeigen. Bilder aus Düsseldorf und Willich treffen auf Bilder aus Potsdam – ein direkter Vergleich der Perspektiven, der zeigt, wie unterschiedlich Stadträume wahrgenommen und festgehalten werden können.
Hintergrund: Das Projekt
Die Schüler:innen haben sich im Vorfeld mit Stadtfotografie auseinandergesetzt – u. a. mit Arbeiten von Thomas Struth und Jeff Wall – eigene Übungen zur Straßen- und Stadtfotografie gemacht und sich gefragt, was ein gutes Foto ausmacht. Darüber hinaus haben sie sich Fotografen ausgesucht, die sie besonders ansprechen, und dazu eigene Fotoarbeiten erstellt. Der Besuch in der Partnerstadt ist der nächste Schritt: dieselben Fragen, ein neuer Ort.
Die entstandenen Fotografien werden später in einer Ausstellung im Museum Kunstpalast Düsseldorf gezeigt und anschließend in schulischen Ausstellungen in allen drei Städten präsentiert.
