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Zwischen Köttbullar und Kanuabenteuern: Unser Schwedenaustausch

18.05.2026

Unser Montagmorgen startete früh, da wir uns bereits um 5:00 Uhr am Düsseldorfer Flughafen getroffen haben. Am Göteborger Flughafen angekommen warteten wir einige Zeit, bevor wir circa zwei Stunden mit dem Flixbus nach Jönköping fuhren. Dort wurden wir herzlich von den schwedischen Schülerinnen und Schülern willkommen geheißen. Alle freuten sich, die schwedischen Austauschpartner wiederzusehen, die uns bereits in Willich besucht hatten. Anfangs zeigten die schwedischen Schülerinnen und Schüler uns ihre Schule. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Schule war im Vergleich zu unserer. Nach dem kurzen Rundgang gab es Mittagessen in der Schulmensa, an diesem Tag gab es typische schwedische Köttbullar mit Nudeln. Auch in der Mensa konnten wir einige Unterschiede erkennen: beispielsweise nehmen sich in Schweden die Schülerinnen ihr Essen selbst am Buffet. Außerdem gibt es zu jedem Essen Knäckebrot mit Butter, welches man sich beliebig oft nachnehmen kann. Da wir sehr großes Glück mit dem Wetter hatten, fuhren wir nachmittags zum Vättern und haben am Strand die Sonne genossen und auf dem Volleyballplatz Volleyball gespielt, einige von uns haben sich sogar in den kalten Vättern getraut. Die Lehrer hatten schwedische Fika (eine Art Kaffeepause) mitgebracht, so dass wir Zimtschnecken und Wasser mit Aussicht auf dem Vättern genießen konnten. Anschließend wurden wir von dort aus von unseren Gastfamilien abgeholt und haben den Abend individuell in den Familien verbracht.
Am Dienstag machten wir einen Tagesausflug nach Gränna und Visingsö. Wir nahmen einen Linienbus nach Gränna und fuhren circa eine Stunde lang durch kleine Dörfer mit typisch alten schwedischen Häuschen. Als erstes besuchten wir eine Polkagris-Bäckerei. Wir lernten, dass die Zuckerstangen typisch für Gränna sind und man sie dort in nahe zu jedem Geschäft kaufen kann. Wir schauten uns die verschiedenen Sorten in dem Laden an und durften sogar einige probieren, hinterher kauften einige Schüler noch Bonbons als Mitbringsel. Danach liefen wir Richtung Hafen, um die Fähre auf die Insel Visingsö zu nehmen. Auf Visingsö angekommen,  liehen wir uns Fahrräder und starteten unsere Radtour. Wir hatten die ganze Woche über sehr viel Glück mit dem Wetter und so hatten wir sehr schönes Wetter bei unserer Radtour. Wir fuhren zwischen Feldern, Wiesen und typisch schwedischen roten Häusern hindurch und fühlten uns ein wenig wie in einem schwedischen Kinderbuch. Wir machten einen kurzen Halt an der Näs Slottsruin. Wie wir gelernt haben, war diese ehemalig im Besitz der Königsfamilie und gilt als ältestes schwedisches Gebäude, das ohne Einfluss zu einer Religion steht. Es wurde auf Visingsö gebaut, da man von dort aus eine gute Übersicht übers Wasser hat und dennoch gut geschützt war. Auch heute noch kann man von dort aus weit über den See sehen und hat eine wunderschöne Aussicht! Aus der Schule hatten wir ein Mittagessen mitbekommen, was wir anschließend an einem nahegelegenen Steg aßen, bevor wir weiterfuhren wieder Richtung Hafen. Am Hafen angekommen, fuhren wir wieder mir der Fähre nach Gränna und anschließend mit dem Bus nach Jönköping. Den Rest des Nachmittag hatten wir wieder zur freien Verfügung in den Familien.

Besuch in Schweden
Besuch in Schweden
Besuch in Schweden
Besuch in Schweden

Mittwoch war ein sehr interessanter und aufregender Tag, da wir die Schule aus der Sicht der Schüler sehen konnten. Der Tag startete mit einer aufregenden Stunde Chemie und Physik und wir wurden als erstes in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir lernten viele spannende Sachen und durften uns auch mal ausprobieren. Anschließend haben wir noch eine Deutschstunde miterlebt und wir wurden gut in den Unterricht integriert. Zuletzt kochten wir noch selber unser Mittagessen und wer hätte es gedacht, gab es wie immer köstliche Köttbullar. Am Donnerstag gab es sehr positives Feedback. Zu Beginn fuhren wir zu einem wunderbaren See und spielten als erstes viele Teamwork-Spiele, um uns noch besser kennenzulernen. Anschließend war es schon Mittag und es war mal wieder Essenszeit. Wie fast jeden Tag gab es mal wieder Köttbullar und wir haben uns dazu in kleinen gemischten Gruppenzum Kochen zusammengetan. Es wurde immer dafür gesorgt, dass wir auch mit unseren Austauschpartnern zusammenarbeiteten. Am Mittag fuhren wir dann noch Kanu und Stand up Paddel gefahren und es war ein wunderschöner Tag. Am Abend hatten die Familien immer noch viel Zeit und ließen diese z.B. mit Grillen oder einem Spaziergang ausklingen. Freitag war der letzte und somit auch der traurigste Tag. Wir mussten uns alle von unseren liebenswerten Familien verabschieden.  Doch vorher hatten wir uns noch das Museum “Upptech science center” angeschaut. Das Museum war auch sehr cool und interessant, da wir viel Dinge wie Baggerfahren ausprobieren konnten, aber uns auch Tiergeräusche anhören konnten und auch einen kleinen Wettkampf hatten. Anschließend kehrten wir noch in die Schule zurück und machten ein traditionelles Design- Buttermesser. In der Schule wurde uns dann das Essen zur Verfügung gestellt und wir konnten uns einen Wrap zusammenstellen, Suppe essen oder auch einfach nur Nudeln mit Brokkoli und Salat essen. Was nie fehlen darf, ist natürlich die traditionelle schwedische Fifa die nach einer kleinen Pause natürlich direkt eingelegt wurde. Am Mittag gegen 15:35 Uhr trafen wir uns alle, weil der Bus kam, mit dem wir zum Bahnhof fuhren. Jeder wurde nacheinander umarmt und es liefen auch ein paar Tränen.   
Greta Hengesbach und Luise Kiel (9a)