Schulhund

Seit Herbst 2012 begleitet der Cocker-Pudelmix Tommy sein Frauchen Ute Franz in den Deutsch-, bzw. Englischunterricht der jeweiligen Lerngruppen, vornehmlich aber in die Inklusionsklasse.  
Dort unterstützt er sie nicht nur durch seine Anwesenheit, sondern er arbeitet  im Unterricht mit, indem er z. B.  Lernaktivitäten unterstützt oder Arbeitsblätter austeilt.
So wird er  bei Vokabelspielen, im Zusammenhang mit der Textarbeit oder auch in Rollenspielen zur Hilfe herangezogen.
Des Weiteren leistet er Beistand  im sozialen Bereich. Er wird von den Schülern mit Wasser und Liegeplatz versorgt.  Ruhe und Rücksichtnahme fordert er ein, wenn die Situation für ihn zu anstrengend wird und signalisiert der Lehrerin durch seinen selbst gewählten Aufenthaltsort in der Nähe bestimmter Schüler, dass diese unter Umständen in einer schwierigen Situation sind.

Erwiesenermaßen wird das soziale Klima in Gruppen durch die alleinige Anwesenheit eines Hundes schon verbessert. Die Kommunikationsfähigkeit der Schüler wird gefördert, da sie das Bedürfnis haben, sich im Zusammenhang mit dem Tier zu äußern. Sie arbeiten aktiver im Unterricht mit, da sie so die Möglichkeit haben, direkt mit dem Hund in Kontakt zu treten.

Dies führt auch zum Angstabbau im Zusammenhang mit Hunden außerhalb der Schule.
Die Anwesenheit des Hundes fördert die Integration. Da das Tier Menschen unabhängig vorn ihrem Aussehen oder ihrem sozialen Hintergrund annimmt, birgt dies die Möglichkeit für die Kinder, auch ungeachtet der o. g. Aspekte Kontakt zueinander aufzunehmen und sich gegenseitig in der Gruppe anzunehmen.
Das Selbstwertgefühl der SchülerInnen wird gestärkt, indem sie die Erfahrung machen, dass sich das Tier ihnen nicht nur positiv zuwendet,  sondern auch noch auf ihre Kommandos hört. Ebenso übernehmen sie durch Pflege und Versorgung die Verantwortung für ein anderes Lebewesen.
Ein Hund spiegelt das Verhalten, das ihm entgegengebracht wird und reagiert mit Ab- oder Zuwendung. Dies sensibilisiert die Kinder für die Bedürfnisse und Gefühle ihres jeweiligen Gegenübers. Dadurch lernen die Kinder auch, auf nonverbale Signale zu achten.

Nachdem Tommy und sein Frauchen die Ausbildung zum Schulhundteam abgeschlossen haben, wird das dort Gelernte sicher noch verstärkt in das Schulleben mit einfließen.
So sind sicher auch klassenübergreifende Projekte oder Einsatz des Hundes in der Einzelförderung vorstellbar.
Entsprechend arbeitet auch der zweite Schulhund "Bijou"   mit.

Vorsicht! Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.