Umweltbildung

Im Blütenland - Besuch des Umweltzentrums

Am Donnerstag, 05.05.22 ist die Klasse 5e gemeinsam mit Frau Yassine im Rahmen des Biologieunterrichts zum Krefelder Umweltzentrum gefahren, um an dem Programm „Im Blütenland“ teilzunehmen. Passend zum aktuellen Thema „die Honigbiene und Blütenpflanzen“, diente der Besuch dazu zu erkennen, wie die Zusammenarbeit von Pflanzen und ihren Bestäubern funktioniert. Themen wie Natur- und Pflanzenschutz, aber auch die Schaffung einer bienenfreundlicheren Umgebung sind wichtige Teilgebiete, die sich die SchülerInnen in Stationarbeit gemeinsam erarbeitet haben. Aus den Samen und Früchten, die die SchülerInnen kennengelernt haben, wurden abschließend gesunde Müsliriegel erstellt, die gemeinsam probiert wurden. Mmh, war das lecker!

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Für einen Tag Chirurg*in sein

So lautete das Motto für die Klasse 6A, die im Rahmen des Biologieunterrichts mit Frau Yassine Schweineaugen sezierte. Zunächst waren viele SchülerInnen noch zurückhaltend, weil sie noch nie ein Schweineauge in der Hand gehalten hatten. Im Verlauf der Arbeitsphase zeigten sie sich aber immer mutiger und stellten fest, wie interessant das Auge von innen sein kann. Mit Hilfe von Sezierbesteck kämpften sich die mutigen 6. Klässler*innen durch das Gewebe und den Augapfel, bis sie letztlich den inneren Glaskörper erreichten. Am Glaskörper präparierten sie die Sammellinse heraus, die sie für einen Kurzversuch auf ein beschriebenes Blatt legten, um den Vergrößerungseffekt der Linse zu erkennen. Das Sezieren des Schweineauges hat den SchülerInnen einen tiefen Einblick in den Aufbau und die Funktion der Strukturen des komplexen Auges gewährt, der durch das Biologiebuch in dieser Form nicht gegeben wäre.

 

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Upcycling AG

In der Upcyling-AG des 6.Jahrgangs wurden alte Haushaltssachen upgecycelt! Aus Eier Kartons haben wir Blüten gebastelt, aus ungeliebten T-Shirts wurden Taschen für einen nachhaltigen Einkauf gemacht und noch vieles mehr. Wir haben uns jede Woche einem bestimmten Thema wie z.B. Textilien, Verpackungsmüll, etc. gewidmet. Ob weihnachtliche Dekoration aus alten Marmeladengläsern oder wohnliche Accessoires aus herbstlichen Naturmaterialien– zu jeder Jahreszeit haben wir aus etwas Ungebrauchtem, etwas Schönes geschaffen.

Am Anfang der AG haben wir stylische Taschen aus alten Jeans und T-Shirts gemacht und das hat sehr vielen von uns Spaß gemacht. Wir sind Anfang Herbst mit der ganzen AG raus in den Park gegangen und haben Kastanien und andere Materialien gesammelt, um daraus z.B. eine Kastanien-Familie oder kleine Kunstwerke zu basteln. In der Winterzeit haben wir Windlichter und achtsame Adventskalender für unsere Liebsten gebastelt. Nach den Weihnachtsferien neigte sich unsere gemeinsame Zeit dem Ende zu. Zum Schluss haben wir noch Plakate zum Thema „Plastik und Mikroplastik in unserer Natur und wie man diesen vermeiden kann“ gestaltet und sie am nächsten Tag in unseren Klassen vorgestellt. Wusstet ihr eigentlich schon, dass 4,8-12,7 Tonnen Müll im Meer liegen???

 

In dieser AG haben wir nicht nur viel gebastelt und gelernt, wie man alte Dinge „upcycelt“, sondern auch neues Wissen über Umweltschutz bekommen, was sehr wichtig für ein möglichst nachhaltiges Leben ist!

 

Geschrieben von: Laura (6C), Elina (6C) (und ergänzt von Frau Kotliar)

 

Schulgarten

 

Seit vielen Jahren gibt es in der Robert-Schuman-Europaschule einen Schulgarten. Im Laufe der Jahre wurden hier die verschiedensten Projekte realisiert.

Zurzeit gibt es vier verschiedenen Möglichkeiten im Garten mitzuarbeiten:

  • das offene Angebot,
  • innerhalb des Unterrichts
  • oder in der Projektwoche

In der Mittagspause gibt es im Rahmen des offenen Angebots, die Möglichkeit im Garten mitzuarbeiten.
Egal ob Hecken schneiden, Zweige häckseln, Laub im Herbst zusammenrechen und einen Komposthaufen anlegen, die Beete bepflanzen, Gemüse ernten oder gerne auch am Teich Hand anzulegen. Die Schüler sind in allen Bereichen aktiv.

Aber auch in diesem schneereichen Winter wurde der Garten genutzt, ob zum Vogelfutter-mobile basteln oder Schneemannvogelfutterspender bauen, die Schüler kamen zu jeder Zeit.

Im Rahmen des Biologieunterrichts wurden im Herbst von jedem Schüler eine Blumenzwiebel gepflanzt und im Frühjahr konnte man immer wieder hören: „Ich gehe mal in den Garten und schaue was meine Tulpe, Osterglocke oder… macht“ Natürlich dienten die schönen Zwiebelpflanzen auch als Anschauungsmaterial im Biologieunterricht.
Die Sitzgelegenheiten neben dem Schulgarten, dienen dabei als grünes Klassenzimmer. Da sie für dreißig Schüler nur wenig Raum bieten, möchten wir noch Outdoorsitzkissen anschaffen, mit denen man sich auf die im letzten Schuljahr neu angelegte Wiese setzen kann.

In der Projektwoche nutzen jedes Jahr viele Schüler den Garten zur Realisierung der verschiedensten Projekte.
Vom Nisthilfenbau, über die Teichsanierung bis hin, zu Naturspiele gestalten und ausprobieren, jedes Jahr ist etwas anderes das Zentrum der Bemühungen.

Earth Hour an der RSE

Der 12. Jahrgang engagiert sich für eine lebenswerte Zukunft

Ein Bericht von Kathrin Opheiden aus dem 12. Jahrgang (Q 1)

 

3…2…1… Licht aus. Ungewöhnlich für eine weiterführende Schule an einem Freitagmorgen um 9:00 Uhr. Doch genau das ist am 29. März in der Robert-Schuman-Europaschule passiert. Plötzlich war es dunkel, und das lag nicht an einem Stromausfall, sondern am Engagement der Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs.


Auch hier an der RSE treten Schülerinnen und Schüler gemeinsam für den Klimaschutz ein, für eine grünere Zukunft. Unsere Generation wurde vor wenigen Monaten durch eine junge Schwedin aufgeweckt, die uns daran erinnert, dass unsere Zukunft nicht existieren wird, wenn sich die Politik und die Wirtschaft nicht bald ändern.


Seitdem gibt es auch hier in Willich viele Kids, denen das Klima am Herzen liegt und die auf verschiedenen Wegen ihren Teil zur Rettung der Erde beitragen. Daher gab es am Freitag die erste Earth Hour unserer Willicher Europaschule:
Die Earth Hour ist eine Aktion, bei der an einem Tag im Jahr für eine Stunde alle Elektrizität abgestellt wird. Die offizielle Earth Hour war dieses Jahr zwar am 30. März zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, aber da haben wir nun mal keinen Unterricht. Allein dieses Jahr haben Millionen Menschen, Städte und Wahrzeichen in 180 Ländern teilgenommen und ihr Licht ausgemacht.


Auf unsere persönliche Earth Hour am Freitag, folgte eine Veranstaltung aller Jahrgänge der gymnasialen Oberstufe in der achten und neunten Stunde. Diese wurde ausschließlich von Schülerinnen und Schülern der frisch gebackenen Gruppe „grüne Schule“ organisiert und sollte ihren Mitschülern den Klimaschutz nah bringen. Sie breiteten die Auslöser und Lösungsansätze der Klimakrise vor dem Publikum aus, redeten über einfache Tipps um das eigene Leben umweltfreundlicher zu machen, und informierten uns über die Problemzonen der Erde.


Einige Beiträge zur Veranstaltung brachte auch der Literaturkurs des 12. Jahrgangs, welcher die Klimakrise in verschiedenen Texten darstellten, wobei mal aus der Perspektive von Aliens und mal aus der Sicht der Krieg führenden Menschen geschrieben wurde.


Zum Ende hin bekamen mehrere Teams die Aufgabe in einem Spiel die Verschmutzung und den CO2-Ausstoß verschiedener Situationen zu schätzen, wobei die extrem hohen Zahlen alle schockten.


Auf diese erste Aktion der Gruppe „grüne Schule“, werden weitere folgen, die unsere Schule Schritt für Schritt in eine umweltfreundlichere Zukunft führen sollen.

 

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